Bonorong Wildlife Sanctuary

G‘Day old Cobbers! Jetzt hab ich schon in zwei Beiträgen Das Bonorong Wildlife Sanctuary erwähnt und heute ist es endlich so weit! Ihr werdet endlich erfahren, welche interessanten Tiere wir dort gesehen haben und was den Ausflug zu diesem Wildpark noch so besonders gemacht hat. Der letzte Beitrag endete ja mit dem Besuch des Museum of Old and New Art. Danach steigen wir wieder in den Bus und fahren nochmal eine Viertelstunde, bis wir beim Bonorong Wildlife Sanctuary ankommen. Die Landschaft unterscheidet sich schon ein wenig zu dem, was wir sonst bisher gesehen haben. Während wir mit dem Bus die Auffahrt hochfahren wird vom sandigen Untergrund eine Menge Staub aufgewirbelt.  Bevor wir in den Park reingehen wird uns noch gesagt, wann wir uns wieder für die Rückfahrt treffen. Als erstes sehen wir einen kleinen Wombat auf dem Arm einer Tierpflegerin.

Ein kleiner (!) Wombat

Falls ihr denkt, dass er aber ziemlich groß aussieht: dieser Wombat wiegt erst 7 kg und kann noch bis zu 40 kg schwer werden. Leider durfte man diesen Wonneproppen nicht streicheln, weil er noch so klein ist. Aber wir hatten später noch die Gelegenheit ein anderes Tier zu streicheln. Die meisten wissen es ja sowieso schon aber hier wird die Spannung trotzdem aufrecht gehalten. Danach geht es weiter zum Gehege eines tasmanischen Teufels, der gerade von einem Mitarbeiter des Parks gefüttert wird und deshalb gut zu beobachten ist.

Der einzig wahre Tasmanian Devil! Gebt es zu: Nur darauf habt ihr gewartet.

Dazu wird auch der Besucher gefüttert, allerdings nur mit Informationen über das exklusiv in Tasmanien vorkommende Tier. (Ich hoffe ihr konntet wenigstens schmunzeln). Was uns erzählt wird hab ich natürlich auch schon auf Wikipedia gelesen, bevor es an das andere Ende der Welt ging, aber ich fasse es hier nochmal gerne für euch zusammen: Mittlerweile steht der tasmanische Teufel unter Schutz, was dazu beigetragen hat, dass sich der Bestand erholt hat, auch wenn in den letzten Jahren eine ansteckende Krebskrankheit (Devil Facial Tumor Disease) die Art weiterhin bedroht. Der Mitarbeiter des Bonorong meinte jedoch, dass die jüngste Entwicklung eher positiv aussieht. Mit diesem Lichtblick machen wir uns auf den Weg weitere Tiere anzusehen. Dabei gehen wir zunächst bei den Koalas vorbei, die zu dem Zeitpunkt gerade schlafen. Trotzdem dürfen wir vorsichtig ein paar Fotos machen.

Und jetzt bitte von jedem ein: „ohhhh! Wie süß!“

 

Danach gehen wir am Echidna Gehege vorbei, wo ein Echidna ganz entspannt am Zaun langgeht und die Besucher beobachtet, ehe es wieder in seinem Versteck verschwindet.

So kann Jonas auch zufrieden das Land verlassen. Ich warte noch auf mein Schnabeltier

Weiter geht es zu den Vögeln, von denen wir einige verschiedene sehen. Einige davon haben wir auch schon in freier Wildbahn beobachten können, darunter auch der laughing Kookaburra und der Rosakakadu, andere aber wie den Eulenschwalm (auf Englisch „Tawny Frogmouth“ ich meine wie cool ist der Name bitte?) sehen wir zum ersten Mal.

Ein Rosella Papagei
Wie unschwer zu erkennen ist: Ein Rosakakadu
Mein persönlicher Favorit: Tawny Frogmouth. Mood.

Das Beobachten der Vögel fällt eher kurz aus, weil uns ganz begeistert erzählt wird, wo die Kängurus sind, und wir natürlich sofort aufgeregt folgen. Wir gehen durch ein kleines Tor und stehen fast sofort neben drei Kängurus, die bereits von anderen Ausflug Teilnehmern gefüttert und gestreichelt werden. Nachdem ich mir das ganze erstmal fünf Minuten total fasziniert anschaue, laufe ich erstmal zur Futterbox, wo ich mir eine Handvoll Futter für die Kängurus rausnehme. Anscheinend sind die Kängurus unersättlich, denn trotz der vielen Aufmerksamkeit und Essensangebote essen sie auch noch das Futter aus meiner Hand, lassen sich dann nochmal kurz streicheln, ehe sie zufrieden weiterhüpfen.

Immer auf der Suche nach Futter
Und direkt etwas gefunden

Die mit Abstand meiste Zeit unseres Besuchs haben wir definitiv mit den Kängurus verbracht, wobei hinter einem weiteren Zaun auch noch Emus zu sehen waren, die auch ab und an skeptisch über den Zaun blickten, allerdings nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit bekamen wie die Kängurus.

Der Trubel stört nicht

Bevor ich noch weiter gehe, an einem weiteren Gehege mit einem tasmanischen Teufel vorbei, begegne ich einem kleinen Joey, dem niedlichsten Känguru von allen. Für das Baby Känguru hole ich mir natürlich sofort eine weitere Handvoll Futter!

Ein Känguru Joey!

Dann verabschiede ich mich schweren Herzens von den Kängurus und widme mich dem Teufel, der in seinem Gehege schnell auf und ab läuft und ein bisschen verrückt zu sein scheint. Seltsame Geschöpfe aber trotzdem interessant und natürlich einzigartig.

Still halten ist nicht so sein Ding

Als ich gerade ein paar Fotos gemacht habe sollen wir noch für ein Gruppenfoto zusammenkommen, ehe uns gesagt wird, dass wir zurück zu den Bussen gehen sollen. Das fand ich ein wenig enttäuschend, weil wir ursprünglich noch fast eine Stunde Zeit gehabt hätten und ich gerne nochmal zu den Koalas gegangen wäre. Alles in allem aber war es ein prima Tag und besonders der Ausflug zum Bonorong Wildlife Sanctuary wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben! Bis zum nächsten, nochmal ereignisreichen Beitrag über den Kunanyi/Mount Wellington, bevor die Pflicht ruft!

2 Antworten auf „Bonorong Wildlife Sanctuary“

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