Royal Tasmanian Botanical Garden und Short Beach

Am Dienstag, also unserem vierten Tag in Hobart machen wir einen kleinen Spaziergang zur Uni, die man vom Hostel aus in 35 Minuten zu Fuß erreicht. Bei der Uni wollen wir ein paar Kurse wechseln, was aber nicht wie in Deutschland den Studenten überlassen ist, sondern durch Mitarbeiter der Uni erledigt wird. Ein bisschen aufwendiger also, aber die Ansprechpartner der Student Mobility sind sehr freundlich, hilfsbereit und erfüllen unsere Kurswünsche ohne weitere Probleme. In Deutschland ähnelt die Kurswahl öfter einer Schlacht, bei der es darum geht am schnellsten zu sein. Unsere Kurse werden also umgeschrieben und uns wird noch mitgeteilt, dass wir auch noch problemlos nach der ersten Woche weitere Kurse wechseln könnten, falls wir uns erst ein paar Eindrücke verschaffen wollten. Nun sind wir also in unseren Wunschkursen eingeschrieben, die wir uns mit ein wenig Glück in Paderborn alle anrechnen lassen können. Unser Weg zurück erfolgt mit einem Zwischenstopp bei dem anderen Großen Supermarkt in Australien namens Coles. Bei Woolies waren wir ja schon am Sonntag einkaufen. Fürs erste mag ich Coles lieber aber ich denke die beiden Märkte ergänzen sich ganz gut. Abends laufen wir noch zum Botanischen Garten in Hobart, der viele nette und idyllische Örtchen, wie beispielsweise einen kleinen Teich oder eine schöne Brücke zu bieten hat und dabei auch noch keinen Eintritt verlangt. Gute Voraussetzungen also.

Brücke im botanischen Garten

Während unserem eher unstrukturierten und planlosen Weg durch den Park sehen wir auch viele schöne Blumen, wobei ich vor allem vom Rosengarten beeindruckt bin. Den Antarctic Garden haben wir uns nicht mehr angeschaut, wäre also etwas für einen potenziellen zweiten und längeren Besuch. Auf dem Weg zum Botanischen Garten läuft man vielen bunten Vögeln über den Weg und kann außerdem einen schönen Blick auf die Hobart Bridge und den darunter fließenden River Derwent erhaschen.

Tasman Bridge und River Derwent

Ein netter Spaziergang also, der zum fotografieren einlädt, besonders weil ich so langsam mit den verschiedenen Einstellungen meiner Kamera zurechtkomme. Mittwoch kommen die Probleme, die zehn Stunden Zeitverschiebung mit sich bringen deutlich zum Vorschein: ich muss mir extra meinen Wecker stellen, damit ich morgens Fußball schauen kann. Nach dem Spiel gönne ich mir aber noch ein paar Minuten Schlaf. Dieses Prozedere wird vermutlich bald zur Routine. Es folgt ein eher entspannter Tag, der trotzdem einem kleinen Abstecher zum Short Beach in Hobart Platz bietet. Short trifft es auch ziemlich genau auf den Punkt, bei einer Beschreibung des Strandes. Der Strand ist  nicht sehr beeindruckend und lädt auch nicht unbedingt zum Verweilen ein, trotzdem habe ich ein paar Bilder gemacht, da die Aussicht besonders von weitem doch ganz nett ist. Die anderen, bekannteren Strände sind nicht zu Fuß zu erreichen, aber ich denke, dass ich trotzdem den ein oder anderen im Laufe der nächsten Monate besuchen werde. Zu Donnerstag gibt es nicht viel zu schreiben, da das Highlight ein paar Runden Billiard im Hostel und Postkarten schreiben waren. Ähnliches gilt auch für Freitag aber ein paar entspannte Tage sind auch mal ganz angenehm, vor allem weil ich so ein bisschen das Australische Netflix Programm erkunden kann.

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