Strände am Derwent River

Hello Mates! Heute erzähl ich mal ein wenig von den Stränden, die man innerhalb einer halben Stunde von Hobart aus erreichen kann. Ich fang direkt mal mit den beiden Stränden an, die wir an unserem ersten Strandausflug entdeckt haben: Kingston Beach und Boronia Beach.  Dieses Auslandssemesters entwickle ich mich langsam aber sicher zum alleinigen Ausflugs- sowie Routenplaner, und zeige es somit allen Zweiflern, die mich aufgrund meines schlechten Orientierungssinns kritisieren. Für einen heißen Sommerfreitag finde ich die erwähnten zwei Strände, welche leicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und somit eine wahre Rarität sind.

Kingston Beach:

Nach etwa 20 Minuten Busfahrt kommen wir an der Haltestelle an, die nur 10 Meter vom Sandstrand von Kingston entfernt ist. Die für einen Wochentag frühe Uhrzeit, begünstigt ein paar entspannte Stunden am Strand. Auch die Schaukeln können wir benutzen, ohne Rücksicht auf kleinere Kinder nehmen zu müssen.

Ein paar Fotos werden natürlich auch geknipst

Später gehen wir auch ins Wasser und schwimmen zu einer nahegelegenen Plattform.

In der Ferne kann man die Plattform sehen

Tassie ist eigentlich bekannt für ihr kaltes Wasser aber mir kommt es nicht wirklich unangenehm vor, was natürlich daran liegen könnte, dass ich kein Aussie vom Mainland bin und ohnehin kühle Temperaturen gewohnt bin. Das ist aber nur eine wilde Vermutung am Rande. Von der Plattform spring ich ein paar mal ins Wasser ehe ich mit Jonas ein Wettschwimmen zurück zum Strand veranstalte. Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, forderte Jonas mich heraus. Ein Fehler seinerseits, wie sich später herausstellen sollte, denn ich gewinne ohne Probleme und mit Riesenvorsprung. Dank der warmen Temperaturen (es sind um die 30 Grad) sind wir schnell wieder trocken und setzten unseren Weg zu Fuß entlang der Küste fort.

Vom kurzen Wanderweg sieht man den Strand von Kingston durch die Bäume

Boronia Beach:

Nach 15 Minuten Wanderung durch wäldliches Gebiet, aber immer mit Blick auf den Derwent und Kingston, gelangen wir von Kingston Beach zum versteckten Geheimtipp Boronia Beach. Ein kleiner Sandstrand Abschnitt und schöne Felsformationen machen diesen Strand aus.

Von oben sieht man schon die kleine Bucht

Gerne wär ich auch hier nochmal ins Wasser gehüpft, aber leider ist Jonas überhaupt kein Wassermensch und wollte sich wieder auf den Rückweg machen, nachdem wir noch die Felswege erkundet hatten.

Am Strand selbst ist es aber auch nicht schlecht

Wir gehen den kurzen Wanderweg weiter und gelangen zu einer Straße und wenige Meter weiter auch zu einer Bushaltestelle. „Wie gut, dass in etwa einer Viertelstunde ein Bus kommt!”, dachten wir beim Blick auf den Fahrplan. Leider ist der öffentliche Nahverkehr unzuverlässiger als in Deutschland und so fällt der Bus einfach mal aus. Also warten wir insgesamt 50 Minuten auf einen Bus, der uns zurück nach Hobart bringt.

Hätten wir unseren Weg entlang der Küste fortgesetzt wären wir noch zu Blackmans Bay gelangt. Diesen Strand haben wir uns aber für einen anderen Tag aufgehoben. Ein paar Wochen später, an einem deutlich milderen Tag, ist es dann so weit. Zusammen mit Laura fahren wir nach Blackmans Bay, meine Begleitung mit dem Ziel sich in der Sonne zu entspannen. Aber wer mich kennt weiß, dass ich es darauf nicht belassen möchte. Zuvor habe ich auf Instagram ein paar Videos von Jugendlichen gesehen, die Klippenspringen waren und Ihre Beiträge mit diesem Geotag versehen haben. Da hab ich natürlich sofort weitere Nachforschungen auf Google angestellt und auf einem weiteren Blog zwei gute Stellen in der Umgebung von Blackmans Bay gefunden. Zum einen wurde Blackmans Bay Blowhole erwähnt, leider habe ich diese Mini-Sehenswürdigkeit nicht gefunden, da ich ein paar Felsen vor dem Ziel nicht weiter geklettert bin. Die Leute, die meine Instagram Bilder gesehen haben wissen natürlich, dass es ein paar Wochen später doch noch ein Happy-End gab. Als zweiter Ort, für Klippenspringen von verschiedenen Höhen, wurden die Soldiers Rocks genannt. Nachdem wir alle kurz im Wasser waren, kann ich Jonas und Laura dazu ermutigen mit mir die 20 Minuten zu den Steinen zu wandern. Tatsächlich finden wir die Steine und einen Geocache auf dem Weg. Leider war das Wasser um die Steine ziemlich flach. Daher wäre es vermutlich keine gute Idee gewesen von 2 Metern oder höher reinzuspringen. Trotzdem sah es schön aus und der Weg hierhin war sehr interessant und lohnenswert.

Sicherheit geht vor bei einem steilen Weg bergab
Wär bestimmt nicht schlecht gewesen hier reinzuspringen

Der Strand selbst war in Ordnung aber nichts besonderes. Erst die Entdeckung von Blackmans Bay Blowhole machte Blackmans Bay zu meiner Lieblingsdestination. Aber davon erzähl ich ein andern mal mehr.

Fazit: Boronia Beach ist sicherlich am besondersten und ein echter Geheimtipp. Kingston Beach ist zum entspannen am besten geeignet. Blackmans Bay ist am besten besucht aber, meiner Meinung nach, nicht so schön wie die anderen zwei. Trotzdem ist es mein Lieblingsort hier in der Umgebung. Warum erkläre ich im nächsten Beitrag, da es sich jetzt langsam in die Länge zieht.

Man sieht sich, Sooner oder Later!

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